Stahlstichprägedruck

Nicht nur optisch, sondern auch haptisch ansprechend sind Drucksachen im Stahlstichprägedruck. Der Stahlstichdruck ist eine Weiterentwicklung des Kupferstichdruckes und wurde in Amerika 1820 zum ersten Mal für den Druck von Banknoten eingesetzt. Der Druck ist erhaben und daher auch fühlbar. Heute wird dieses Prägeverfahren nicht nur  für Banknoten und Briefmarken, sondern auch für exklusive Drucksachen wie Visitenkarten und Briefpapier für Vorstände, Diplomaten, Geschäftsführer und alle, die Wert auf hochwertige Drucksachen legen.

Für die Herstellung des Stahlstichdruckes benötigt man einen Stahlstichprägestempel (natürlich aus Stahl, wie der Name schon sagt), in welchen die Schrift oder Zeichnung spiegelverkehrt eingraviert oder eingeätzt wird. Zu diesem Stempel wird ein Gegenstück gefertigt und beide Teile werden in die Stahlstichprägepresse eingespannt. Der Stempel wird mit einer dickflüssigen Spezialfarbe eingestrichen, von der die überflüssigen Reste mit einem Spezialpapier abgewischt werden. Die Farbe bleibt dann in den eingravierten Vertiefungen des Stempels und wird durch den Prägevorgang auf das Papier übertragen. Das Gegenstück des Prägestempels drückt das Papier in die Vertiefungen des Stempel, in die die Farbe eingewischt wurde. So entsteht auch die charakteristische Prägenarbe auf der Rückseite des Papieres. Danach wird das Papier zum Trocknen ausgelegt.

Wenn Interesse am Stahlstichdruck besteht, dann bitte bei RiemerDruck in Hamburg melden. (Tel. 040-41161640) Hier wird dieses Prägeverfahren immer noch im eigenen Hause angewendet.

Eine Handpresse hat RiemerDruck an das hamburgische Museum für Arbeit gespendet. Von Zeit zu Zeit werden dort auch Vorführungen genmacht, um dieses Prägeverfahren zu zeigen.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.